Erfahrungsberichte

Andreas

Ich bin 2007 in die Klinik Hohe Mark gekommen und habe dort das erste Mal die Tanztherapie und damit Frau Du Bois kennen gelernt. Ich hatte es nicht für möglich gehalten, dass Konflikte oder Probleme, die ich in Gesprächen mit meinen Therapeuten bearbeite in der Tanztherapie körperlich zu spüren sind. Mir sind auf einmal Zusammenhänge zwischen meinem seelischen und körperlichen Zustand aufgefallen und klarer geworden.

Frau Du Bois besitzt die Fähigkeit sich in mich und somit in meine Konflikte und Probleme zu versetzten und mir immer das anzubieten was mir gerade hilft. Seit dem Klinikaufenthalt 2007 gehe ich regelmäßig zur ambulanten Tanztherapie zu Frau Du Bois. Ich habe hier die Möglichkeit weiter an meinen „Gefühlen“ und/oder dem Fühlen und Spüren zu arbeiten. So komme ich an meine Wut, Trauer, Angst, Zufriedenheit, Ruhe… einfach gesagt ins Spüren.

Jutta

Donnerstag Nachmittag. Ich bin auf den Weg zur Tanztherapie. Wie jede Woche werde ich mit 5 Anderen zusammen mit Frau Du Bois an mir, an uns arbeiten.

In der Anfangsrunde kommt die Aufgabe in mich hineinzuspüren. Wie geht es mir? Was war vergangene Woche ? Was ist für heute wichtig? Ich spüre erst einmal wenig. Die Woche war geprägt durch Arbeit und Alltag, Termine, Herausforderungen, Überforderungen, die Flut von Eindrücken, ich war stark, habe gekämpft, habe die feine, mahnende Stimme in mir mit Aktionismus still gehalten. Jetzt bekommt sie Raum. Ich spüre meine Erschöpfung, meine Traurigkeit,
so bin ich heute hier.

Wir sind offen und ehrlich in der Therapiegruppe, das ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Ein wichtiger Grundsatz aber, ist nur das zu sagen, was ich möchte, was heute angesagt ist.

Die Anfangsrunde ist bunt und gehaltvoll.

Wie immer findet Frau Du Bois eine Aktion um den Gefühlen in uns Ausdruck zu geben, mit ihnen zu experimentieren, sie zu wandeln. Im Tanz und in der Bewegung ist viel möglich. Meine innere Stimme, mein Körper führen mich. Ich bleibe im Kontakt zu mir und gleichzeitig bin ich inmitten der Gruppe, die sich bewegt, entwickelt.

Zwischen den Bewegungsaktionen gibt es immer wieder Pausen zur Reflexion Was passiert bei mir? Was kann ich daraus machen? Frau Du Bois fragt zielgerichtet nach, hört gut zu, findet für die weitere Körperübung eine gute neue Aufgabe für mich.

Viel zu schnell sind die 1 1/2 Stunden um.

In der Schlussrunde merke ich, es hat sich etwas getan. Die Traurigkeit ist heute noch da, aber vor allem spüre ich mich, meine Lebendigkeit, meine Präsenz, meine Wandlungsfähigkeit, ganz Innen fühle ich meinen, "Unzerstörrbaren Kern" und heute habe ich erlebt, dass das Leben, die Beziehung zu Anderen entwicklungsfähig, beweglich ist. Es lohnt sich dranzubleiben, auch wenn es oft schwer fällt und manchmal wehtut.

Wie geht es mir jetzt? Ich fühle mich gut!

Sven A., 30 Jahre, Frankfurt am Main

Ich kann doch gar nicht tanzen, wie soll mir das dann helfen?!", war meine spontane Reaktion, als ich das erste Mal zur Tanztherapie eingeladen wurde.

Bereits nach der ersten Stunde war mir klar, dass es nicht um zu erlernende Choreografien geht. Ich entwickle die Bewegungen aus mir selbst heraus und das ist genau das, was ich persönlich an der Tanztherapie so schätze, den eigenen Impulsen nachzugehen und diese zu tanzen, um so dem inneren Erleben auf die Spur zu kommen. Hinter seiner Sprache kann man sich vielleicht noch verstecken, Teile von sich zurückhalten, in der Bewegung ist das schwieriger. Die eigene Erfahrung in der Bewegung und im Tanz hilft mir, an meine Emotionen heranzukommen und Worte hierfür zu finden. Dabei ist Frau Du Bois mir eine große Hilfe und Stütze. Ich erlebe bei ihr eine Atmosphäre, die frei ist von Wertung und geprägt ist von Annahme, Respekt, Achtsamkeit und Schutz. Das ermöglicht mir, echt zu sein.

Über Jahre habe ich mich innerlich total leer und gefühlsarm gefühlt. Durch die Arbeit mit Frau Du Bois kann ich mich und meinen Körper wieder spüren und damit mich selbst auch weiter erfahren. Durch die Selbstwahrnehmung und das testen und ausprobieren habe ich Stärke und Selbstvertrauen bekommen.

Als sehr hilfreich habe ich hierbei Boden und Wand für mich entdeckt, gerade wenn ich mich völlig schwach und haltlos fühle. Am Anfang hat es mich echt viel Überwindung gekostet, mich auf dem Boden herumzurollen und mich von ihm gehalten zu fühlen und zu spüren, wie er mich trägt und mir Sicherheit und Fundament gibt, auf dem ich aufbauen und mich aufrichten kann.

Mittlerweile bin ich seit über 2 Jahren dabei und es vergeht keine Stunde, wo ich nicht neue Erfahrungen mit mir und meinem Körper machen. Erfahrungen, Erlebnisse, auf die ich nicht verzichten möchte. Ich freue mich sehr, auf das weitere Beobachten und den Austausch.

„Im Rahmen der Tanztherapiezeit bei Andrea du Bois konnte ich viel Neues entdecken. Zum einen konnte ich ihm Rahmen Gruppentherapie mehr über das erfahren, was mich beschäftigt und betrifft, was ich aber mit Worten nicht benennen konnte. Im der Einzeltherapie bin ich (wieder) in Kontakt mit mir selbst gekommen und konnte diese Ansätze vertiefen. Ich bin unendlich dankbar für diese Therpieform, in der das endlose Reden über Gefühle ein Ende hat und es diese zu erleben gilt.“, Julia.

Februar 2011, Judith W.

Ich in ehrlich dankbar für die Zeiten der Tanztherapie mit Frau Du Bois. Endlich wurde deutlich, warum meine vergangenen "normalen" Therapieversuche nicht sehr weit geholfen hatten: Ich brauchte Berührung und in wortwörtlichem Sinn körperlichen Einsatz, um den Dingen auf die Spur zu kommen, die mein Leben klein gemacht hatten und mich zermürbten. In den Tanztherapie-Stunden haben sich fachliche Kompetenz und warme Anteilnahme auf hohem Niveau getroffen - eine Mischung, die ich liebe und die nachhaltig Einfluss auf mich hat. Ich habe noch eine gute Wegstrecke vor mir, bis meine Depression geheilt ist, und eins ist sicher: Der Weg hinaus aus diesem Tal wird auf jeden Fall einer sein, auf dem Tanztherapie zu finden ist.

Richard, 52, Frankfurt am Main

Frau Du Bois Bereitschaft und Kompetenz innerhalb des therapeutischen Settings immer auch als Mensch und Frau präsent zu sein war für mich die entscheidende vertrauliche Basis sie als ein Gegenüber wahrzunehmen, das mir im "Tanzangebot" die Chance bietet, in neuen und anderen Kontakt zu mir selbst zu kommen. Das ist in ausnahmslos jeder Therapie-Stunde gelungen, egal wie desolat ich manchmal erschienen bin. Therapie auf höchstem Niveau; menschlich, einfach menschlich. Dafür der Therapeutin meinen allerherzlichsten Dank.